Folge 33 ·

Folge 33: Interview mit Karsten Giernalczyk

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Heute bei OMReport.de im Interview : Karsten Giernalczyk von Adsonic zum Thema Display Advertising

Karsten Giernalczyk im OMReport

Karsten Giernalczyk im OMReport

Das Interview findet ihr, wie von OMReport.de bekannt, auch bei iTunes, Facebook und auf Youtube als Videocast.

Die Texte zu diesem Interview findest du im offiziellen OMBuch.

Transkript

[Musik] Willkommen zum OM Report, dem interviewlastigen Podcast mit Themen von Online Marketing bis Internetstartups. Carsten, wie kann man sich denn Display Marketing vorstellen? Was ist denn da so die verschiedenen Herangehensweisen, wenn man sich an Display Marketing dran macht? Also sehr wichtig ist ähm grundsätzlich über seine Ziele sich im Klaren zu sein. So trivial das klingt, ist es äh schwer möglich im Display Marketing loszulaufen, ohne zu wissen, was ich eigentlich erreichen will. Das fängt bei den ganz allgemeinen Zielen an. Ähm

möchte ich meine Marke bekannter machen, möchte ich mehr Sales generieren, möchte ich eine neue Zielgruppe gewinnen und geht dann etwas tiefer in, wie kann ich diesen genau quantifizieren oder wenn es qualitative Ziele gibt, wie liegen diese? Okay, das heißt, die Marke bekannt machen, das wäre mehr so ein Ansatz aus einem Offline Marketing. Also nehmen wir an, Konsumgüterartikler, der der Waren im Supermarkt verkauft, der will ja eher tendenziell eine Marke bekannt machen. Du bist aber, glaube ich, eher ein Vertreter der eher

performanceierten Display Marketing Fraktion. Korrekt. Korrekt. Grundsätzlich ist es hilfreich, wenn meine Marke bekannter ist. Das hilft mir im SEO Bereich. Es hilft mir auch bei SEM, weil also SEO, um das noch mal auszuführen, ähm die natürliche Suche werde ich gefunden und wenn mein Brand bekannter ist, dann wird natürlich das auch gesucht und ich habe grundsätzlich bessere Chancen gefunden zu werden. Ein Brand hilft mir auch, wenn ich konkret auf meine Marke Anzeigen schalte mit genau dieser Begrifflichkeit. Und zu guter Letzt

hilft es mir auch im Displaybereich. Ähm, wenn meine Marke bekannt ist und sie ist auf dem Banner auf dem Werbemittel zu sehen, dann werde ich eine höhere Akzeptanz, höhere Klickraten und wahrscheinlich auch höhere Converses hinten raus haben. Ähm, aber es ist eben ein Unterschied, ob ich sage, meine Marke hat ein gewisses Minimum Unbekanntheit oder ich möchte das erst aufbauen oder möchte ich eigentlich Sales generieren. Ich bin eine Versicherung, ich bin ich bin ein Shop, ähm ich bin ein Online Dienstanbieter

und möchte eigentlich Neukunden und Sales gewinnen. Und das sollte man ähm ein bisschen trennen. Also eine völlig willkürliche Vermischung von Branding, verstärken und Sales generieren ähm führt oft zu ganz miserablen Ergebnissen. Okay, also im Prinzip diese Überlappeffekte, die aber letztendlich alle Online Marketingkanäle irgendwo haben, dass quasi jeder jeder gut geführte und gesteuerte Online Marketingkanal ähm auch bei den anderen Online Marketingkanälen gutes tut. Absolut. Es gibt auf jeden Fall Seiteneffekte, das ist noch mal unabhängig, glaube ich, vom Brand. Ähm,

wenn ich mehr Display Marketing mache, wird normalerweise auch mein Erfolg im im Suchmaschinenmarketing nach oben gehen. Und grundsätzlich, glaube ich, ist es fast unmöglich, Display Marketing zu machen auf Performance Basis, was eben so unsere Expertise ist, meine Expertise, ähm ohne dass die Marke davon profitiert. Ja, aber wenn ich auf dem Werbemittel die Marke sehr groß darstelle, stark in Szene setze, die Marke, die Marke, dann tue ich natürlich mehr für den Brendaufbau. Wenn ich aber mehr verkaufen will, fokussiere ich mich

vielleicht mehr auf den Mehrwert, die Leistung, das Produkt, was ich anbiete, was ich verkaufen will. Warum soll jetzt der User diese Aktion folgen und am Ende nicht mit einer mit einer Action sch Sales Action kann natürlich einfach nur eine Registrierung sein oder ein Schick mir bitte ein Newsletter oder euren Katalog online als PDF oder was auch immer, möchte ich die haben, dann gehe ich natürlich ein bisschen anders ran oder möchte ich wirklich sehr sehr stark erstmal die Marke etablieren und sagen,

wer sind wir überhaupt? Und äh das sollte man nicht zu sehr vermischen. Kommt immer mit, wenn ich viele viele Banner schalte, aber es ist eine andere angehensweise. Möchte ich stark auf Sales fokussieren Beats oder möchte ich ähm erstmal ein halbes oder ein Jahr in den Markenaufbau investieren, was sich eben viele auch so nicht leisten können oder wollen. Ist ja ein teures Vergnügen, vielleicht auch eher was für Großkonzerne, die sagen, wir haben eine neue Marke aufgelegt und

wir stecken erstmal ein siebenstelligen Betrag in den Markenaufbau rein. verkaufen müssen wir gar nicht. Kenne ich nicht so viele, die das so angehen können. Okay. Ähm, das heißt, also du hast gerade ein schönes Thema angesprochen und zwar der Preis. Man verbindet ja Display ähm in der Regel mit der Zahlungsform des 1000er Kontaktpreises, der TKP. Ähm dein Gefühl, wie wie ist das im Markt? ist denn immer noch ähm sozusagen das meiste, was im Displaybereich ist TKP oder äh bröckelt das oder ist das schon

mittlerweile gar nicht mehr die Hauptsache, die da stattfindet oder wieso muss man vielleicht diese ganzen Bezahlungs Bezahlformen oder oder Bezahlniveaus da unterscheiden im Display Marketing? Mhm. Ja, finde ich sehr interessant, dass du das ansprichst. Also wir unterscheiden das einmal eben, wie komme ich denn überhaupt raus? Weil dieses Display ist Display und Google ist Google ist ein bisschen zu kurz gegriffen. Also es ist vielleicht noch eins mehr zu den Konditionen vorab. Man sollte unterscheiden, was sieht der User? Also

sieht er einen Textlink, sieht er einen großen Banner, kriegt er eine E-Mail? Das ist ein Part. Das hat noch gar nichts damit zu sagen, über welchen Kanal ich das buche. Ich kann auch Affiliate Marketing machen und trotzdem ist es am Ende ein Banner, den der User sieht. Affiliate Marketing, vielleicht kommen wir da später noch mal zu, ist aber eine ganz andere Art. Wie geht die Werbung von mir dann über Mittler letztendlich zum User? Und auch über

Google kann ich Banner schalten, Display Banner, grafische, also sozusagen Google ist immer irgendwie Sem und Display ist das andere, das überlappt sich sehr stark. Also einmal dieses Terminus, was sieht der User? B dann über welche Kanäle kriege ich meine Werbebotschaft zum User, dann C ähm wie bezahle ich sie? Also dann nehme ich mal die Deal Conditions allgemein ist das TKP 1000er Kontaktpreis ist es CPC per Klick zahle ich für irgendeine Action gebe ich einen Webshaare raus und dann

als allerletztes wie viel zahle ich also bezahle ich einen hohen TKP einen niedrigen einen hohen oder niedrigen Klickpreis? Was bedeutet das? Welche Vor und Nachteile hat das? Und ähm ja das kurz ausgeholt. Der konkreten Frage ist das Display alles nur TKP? Nein. Bröckelt das? Bisschen schon. Also, es ist flexibler geworden. Die Preise sind teilweise günstiger, wobei ich es eher so sehen würde, sie nähern sich an. Also unser Gefühl ist, dass die Brand Advertiser, was wir ja eher nicht

machen, doch stark von oben nach unten runterkommen von den Preisen, dass gewisse Mondpreise einfach vorbei sind, dass auch Top Brands, ich will jetzt keine aufzählen, nicht mehr diese 20, 30, 40 € TKP mit marginalen Rabatten bezahlen, sondern dass die auch versuchen, möglichst viel Inventar zu einem guten Preis zu bekommen. Also diese Preise sinken im Performance und Lowcost Bereich, also Reste zu kaufen, wird's aber Tennisell eher teurer. die letzten 5 Jahre, weil das sogenannte Yield Management, also die Nutzung der

Restflächen auf den verschiedenen Portalen oder Publisher, die die haben, immer besser wird, teilautomatisiert wird, Stichworte Realime Bidding reinkommen, also sie schaffen es immer besser, diese Werbefläche dann doch noch für einen akzeptablen niedrigen Preis wegzugeben, statt irgendwelche absurd niedrigen, die denen jeweils weh tun. Und das macht es für Performance Advertiser, glaube ich, zunehmend herausfordernder, wenn man quasi wie zwei Kurven sehen kann von unten. Die untersten Preise steigen eher, das wird immer kompetitiver und die oberen Preise sinken. Und ich glaube, das ist ja ein

ganz einfacher Dreisatz. Wenn irgendein Topbrand sagt, ich zahle jetzt nur noch niedrigeren Preis, gibt aber genauso viel Geld aus, dann verbraucht er ja drei bis vier mal so viel Inventar. Und das fehlt dann teilweise bei den Massenadvertisern, die glaube ich jeder von uns kennt, wenn man sagt, irgendwie sehe ich bei jeder Internetsitzung mindestens einmal einen Ad von der und der Firma, die sind omnipräsent. Ähm, die nehmen ja auch einiges weg, so dass das eine zunehmende Herausforderung

ist. Wie kann ich denn überhaupt noch mit dem günstigen Preis vertreten sein? Und das hindert mich daran zu sagen, ich biete nur CPC oder ich biete nur Per Action. Aber wird das wird das denn dann nicht sozusagen dazu führen, dass ich noch weniger Inventar bekomme, weil sozusagen ich das Risiko auch noch ein bisschen sozusag nicht komplett übernehme, sondern ein Teil auch noch zur Werbefläche schiebe? Oder meinst du, dass das eben, sagen wir eher selbstbewusste Werbeflächen fördert,

indem sie sagen, Mensch, ich mache da ein performanceierten Deal, weil ich glaube, da hole ich einen besseren TKP raus. Nee, absolut. Ich ich sehe es eher so, wie du es angedeutet hast. Also äh vom Start weg als unbekannter Dienst bleiben weg von dem Begriff Marke, aber man kennt mich noch nicht und keiner weiß, ob das funktioniert mein System, was ich anbiete, Bungji Sprünge oder irgendwelche Reisensachen oder Coupons oder dergleichen, aber ich bin noch nicht so bekannt. Da wird sich kaum ein

Publisher auf einen auf einen Performance lastigen Deal einlassen. CPC schon, wenn man das als Performance lastig bezeichnet. Dann verlangen sie aber doch hohe Eintrittsklickpreise. So sagen, ich weiß ja gar nicht, ob das klickt und ob du Ahnung von Werbemitteln hast. Zahl erstmal einen ordentlichen CBC und dann schauen wir mal. Also diesen Zugang gibt es ansonsten lieber TKP und je mehr der Publisher ein großes Fragezeichen hat, wer bin ich? Taugt es, was will ich das haben, umso eher

empfehlen wir auf eine TKP zu gehen und ähm ja, entweder selbst oder sich jemanden zu suchen, der ein da hilft ähm nicht zu viel zu bezahlen. Wenn man TKP zahlt, muss man auch schon einen guten Preis kriegen, wenn man anfängt, sonst vergeudet man wahnsinnig viel Geld. Aber das kann günstiger sein als viel zu hohe CPCs zu zahlen. Und für für einen Action Lead, das Action heißt ja dann immer Anmeldung Lead, Verified Lead oder irgendeine Art von einfachen Fale, kommt

man normalerweise gar nicht durch, nicht als Nobody, da gibt's andere Wege. Das sind dann ganz große Player die, wenn ich jetzt auch keinen Namen schon 3 4 5 se Sachen sehr sehr erfolgreich gelaunted haben die letzten Jahre. Bei denen sagt man dann vielleicht auch, okay, das siebte wird auch noch gehen. Wir machen mit euch sofort ein Action Deal oder sogar auf Provisionsbasis für Umsatzbeteiligung, aber nicht für eine Newcommer. Das wird also eher nicht gelingen und dann ist es klüger mit Low

TKPs sich ein bisschen durchzukämpfen. Und dann kommt noch das letzte. Selbst wenn ich es schaffe verhandlungsmäßig ähm ich ich nenne jetzt einfach mal ein konkreten TKP irgendwie für 50 Cent sogar reinzukommen auf eine Website, wo ich drauf möchte. Sollte das nicht genug sein oder andere bieten halt den Mix mehr äh in den Bidding Engines, werde ich fast nicht geliefert. Pyros zu sagen, ich habe den anderen überzeugt mit diesem super super Preis zu machen, dann dann werden meine

Ads immer nur dann ausgespielt, wenn der Adserver sonst eigentlich gar nichts mehr hat. Ja. M das heißt, das ist eigentlich auch nicht das Ziel erreicht, dass man eben Reichweite generiert oder eben Leads oder Sales oder was auch immer das Ziel ist. Bitte, ich habe dich nicht verstanden. Ähm, das heißt, dann wäre auch eben nicht das Ziel erreicht, dass man eben Delets oder Sales generiert, die man eben eigentlich haben möchte. Absolut bis hinzu. Das das kann ich jetzt so

schlecht so einfach darstellen, aber eine Session eines Users ist ja unterschiedlich lang. Manche bleiben sehr, sehr viele PE auf einer Seite, manche weniger. Und wenn ich in einem Adserver wirklich immer nur die allerletzten Add Impressions kriege, wenn man sich das so vorstellen kann, dann ist die Reichweite im Verhältnis zu den PI sehr eng und ich kriege auch teilweise sehr ungünstige Add Impressions. Das ist dann so eine so eine Verschärfung dieses Problems. Das ist nicht mehr organisch. Ich erreiche

nicht mehr von Anton bis Zeppelin jeden und möglichst gemischt und und hat wirklich die Reichweite s ich erreiche so eine ganz spezielle Zielgruppe, die jeden Tag auf der Webseite ist, die immer sehr sehr lange auf der Webseite ist, die vielleicht auch nicht Lust hat für jede PI in einem normalen Verhältnis Banner anzuklicken. Also das kann dann kippen. Da bin ich immer froher, wenn ich weiß, ich laufe auch gesund mit und nicht nur auf der letzten Minute. Ähm

und erreiche dann 50.000 Power User Woche für Woche, Monat für Monat, aber die normalen anderen Internetuser erreiche ich gar nicht mehr, weil ich da verdrängt werde von anderen Kampagnen. Okay. Es scheint ja Einkaufsvolumen scheint ja ein sehr sehr großes Thema zu sein. Dazu hätte ich die Frage, abget Monat kann man denn überhaupt eigentlich sinnreich drüber nachdenken, Display Marketing zu machen? Das scheint ja jetzt nicht so, als würde das der Friseur aus Berlin Mitte sinnreich betreiben können. Ähm so in zumindest

nicht in dem Format, dem du es ansprichst. Gibt's da irgendwie so so eine Daumregel oder so so eine Empfehlung von dir? ob ab wann das überhaupt Sinn machen kann? Ich finde es ist nicht ganz leicht. Es hat sich auch dort von oben wie nach unten verschoben. Also aus meiner ganz früheren Historie war das so, dass man teilweise sogar einen einenenen hohen fünfstelligen oder knapp sechsstelligen Betrag braucht, um einen Publisher mal zu knacken, dass man wirklich gute

Konditionen kriegt, nur bei einem Publisher von den Top. Das sind ja schon ganz ordentliche Beträge. Inzwischen gibt's aber Mittel und Wege über Helfer. Ähm etwas günstiger den Einstieg zu finden. Da sind die Publisher flexibler geworden und sagen nicht mehr pauschal 100.000 € oder wir brauchen über günstige Preise gar nicht reden. Wenn wir es jetzt mal zusammenziehen, ich glaube das war ja auch so dein Ansinn. Wie viel muss man denn ausgeben, damit man in diesem Markt mitschwimmen kann?

Ähm würde ich immer noch dazu zensieren, 300.000 € pro Jahr ist schon sehr sehr hilfreich. Okay, um eben da mitbieten zu können, wenn ich da drunter bin, würde ich einfach die Ziele auch anders stecken und sagen Display ja, aber nur vereinzeln und vielleicht mehr Google SM und bisschen was über Affiliate probieren, denn man muss ja auch Ressourcen drauf stecken, die das Ganze organisieren, verhandeln, optimieren, koordinieren und das macht sie nicht von alleine. Und ähm wenn die Personalkosten

für die Leute intern oder extern, die ich drauf setze, genauso hoch sind wie mein Werbebudget oder ziemlich nah dran, dann wä meine Empfehlung, das ist nicht gesund, da muss man runter. Also nicht das so ein Prozentrichtwert sagen würde, wenn man anfängt, ist das Personal immer teurer. Es ist ja unsinnig, sofort riesen Haufen Geld rauszupen, aber wenn man es irgendwann mal im Griff hat, dann muss es auf jeden Fall unter 25% sein der Kosten, die ich habe für

das Mediabudget. Also konkret, ich möchte 1000 € in Werbung ausgeben, ähm dann sollte mich das nicht mehr als 250 € kosten, das zu organisieren und und das Beste rauszuholen, denn sonst kriege ich viel zu wenig Werbefläche und gib eigentlich ganz viel in, nennen wir das mal, Verwaltung aus. Ähm und das das kann sich im Endeffekt nicht rechnen. Ich habe noch mal eine Überlegung, ob man denn eigentlich ähm äh gibt's eigentlich in der Brandwelt, also in der in der Brand Advertising

Welt, egal obline oder offline, ähm da gibt's ja immer diese Mediaagenturen, die letztendlich sowas wie so eine Intermediär darstellen und oft eben eigentlich eine Einkaufsgemeinschaft, sage ich mal, sind ähm und dann versuchen eben Nachfrage zu bündeln, um dann bei den Werbeflächen auf bessere Konditionen zu kommen. Gibt's denn eigentlich auch ein Pond online und wie entwickeln sich diese oder gibt's da vielleicht sogar mehrere verschiedene Pondans und wie entwickeln die sich? Also, die gibt es ähm wie gesagt

beim Brand fragst du bei mir den falschen als als Experten, aber an sich, wenn man sagst unabhängig vom Brand am Einkauf gibt's die. Ich würde die zergliedern in Agenturen, die ich als klassische Agenturen wahrnehme. Ähm, die vielleicht eher auf ihre Tasche diese Einkaufsvorteile nutzen teilweise und nur für ganz große Kunden, also wirklich Fortune 500 diesen Einkaufsvorteil dann auch wieder an die Einzelkunden zerlegt rausgeben. Dann gibt es ähm ja so Einkaufsmittler, ich nenne da mal keinen Namen, die vielleicht weniger als

Agentur auftreten, aber doch stärker im Performance Bereich sind und Kunden mit einem relevanten DJ, also ganz klein dürfen die auch nicht sein, mit ihrer Erfahrung schnellen Durchmarsch zu guten Konditionen zu relevanten Publishern ermöglichen. Ähm und äh da auch einen ganz guten Job machen. Ähm und das ist eben anders, als ich das jetzt von vor 5 oder 8 Jahren kenne. Da gab's diesen Weg nicht. Da musste man sich das selbst erkämpfen. Heute gibt's Helfer Helfer, die die

einen genau auf diesem Weg begleiten und auch schnelle Fortschritte ermöglichen. Also für das, wo ich jetzt mal zi d Jahre gebraucht habe, um um Nuss für Nuss zu knacken, das kann man heute in in sechs Monaten schaffen, meine ich. Und ähm ja, das das sind so die Bereiche, die es gibt und da gibt es Einkaufsvorteile, aber geschenkt gibt's natürlich nichts. Und ähm rein vom wir kaufen ganz viel, also sehr einfach im Beispiel, die müssen ja auch die

Beiträge decken. Ähm wenn ich jetzt, wenn ich jetzt eine Milliarde Banner abnehme, dann kriege ich es einfach nicht für ein zehnte des Preises. Nicht nicht im Low TKP Bereich. Ja, also im im Branding TKP Bereich möchte jeder so viel verkaufen, wie er will, weil es eigentlich immer gut oder überzahlt ist. Mhm. Und da freut sich jeder Publisher und jeder Vermarkter und jede Agentur, die das verkauft an ihren Prozenten. Aber wenn es sowieso schon low ist und

ich denke, das würden wir beide auch so machen, wenn du irgendwas zu Hause hast und willst es verkaufen und jemand sagt, ich kaufe dir die ganze Garage ab von den Sachen, aber ich zahle dir nur ein Zehntel, da möchte es ja auch nicht hergeben. Ja, und diese Probleme wird man wird man als Advertiser auch haben, wenn man kauft. Da gibt's dann gewisse Limits, wie günstig kann ich es denn kaufen und wie viel Sinn macht das überhaupt noch das zusammenzulegen.

Dafür profiziert man das am meisten, wenn man sehr sehr wenig Budget hat, ähm dass man sich wo dran hängen kann bei Leuten, Vermittlern, die die ein trotzdem die Topkondition nahezu ermöglichen. Wenn ich selber schon viel advertise, ist das eher nur marginal. Das heißt, da gewinne ich dann von Helfern eher darin, dass die mir helfen, wo kaufe ich am besten und kriege ich noch zusätzliche ähm ja, ich würde das Features nennen, also wie meine Kampagne ausgeliefert wird, wie oft kriege ich

einen einen Frequency Capping für die Auslieferung, solche Dinge kann ich irgendeine Art von marginalen Targeting dazu bekommen, um nicht zu viel Streuverlust zu haben, dass ich also Leute anspreche, die gar nicht zu meiner Zielgruppe gehören und dafür eigentlich ein Drittel meines Geldes ausgebe. Mhm. man das vermeiden kann. Wie wie muss man sich denn vorstellen ähm in dem Verwaltungsbereich, welchen Anteil auch immer der vom Budget ausmacht? Die ich denke mal, die Aufgabenteilung innerhalb der Verwaltung, die wird ja relativ

ähnlich sein. Äh das heißt, welche welche Aufgabenbereiche gibt's da und wie viel Zeit verwendet man ungefähr anteilich worauf? Das heißt, ähm verbringt man die meiste Zeit mit dem Optimieren von grafischen Werbemitteln oder mit dem Verhandeln? Oder ist man die meiste Zeit am Scouten nach neuen möglichen Werbeflächen? oder womit verbringt man denn so die die Zeit in dem Bereich des Managements da? Also, es fällt mir schwer pauschal das zu beantworten mit der Zeitverteilung, weil selbst bei den Projekten, die ich

selb die ich betreut habe, verschiebt sich das auch mal und zwar relevant, also nicht nur um halbes Prozent, sondern dass man in manchen Monaten wesentlich mehr Zeit auf das eine verwendet und anderen auf das andere. Sei es ist der Wettbewerb gerade außen sehr hoch oder bin ich zurückgefallen? Also bei den Prozenten möchte ich mich fast zurücknehmen, Aussagen zu machen, die die wirklich tragfähig sind für alle. Das muss dann jeder noch mal abwägen, aber ich würde es einmal so

durchgehen, was es da für Themenfelder gibt. Und ja, das ist eben ganz kurz natürlich immer sollte man wissen, was bin ich denn überhaupt für eine Marke, für ein Produkt und was will ich, was ist meine Zielgruppe? Dann geht's rasch weiter in in das Scouten, dass man über übliche Quellen Agf, IVW, Alexa und Co. Was sind denn so die Top Webseiten und bei welchen Webseiten habe ich das Gefühl? Ähm ja, klar, die haben ältere User, die haben jüngere oder die haben

einkommensprächtigere, das könnte interessant für mich sein, schaue ich mir deren Reichweiten an, mach also eine Zusammenstellung, was wäre denn mein Wunschkonzert, wo würde ich denn eigentlich ganz gerne nach Usern angeln? Dann geht's weiter in der Planung, wer vermarktet die, was kostet das, wie komme ich daran? oder ich habe eben einen Helfer, der mich dabei unterstützt, dann ähm brauche ich natürlich Werbemittel und es ist schon sehr schlecht, viel Geld für Werbung auszugeben, wenn die Werbemittel noch eine sehr lausige Qualität haben. Und

damit meine ich gar nicht optisch. Es gibt super hübsche Agentur gefertigte Werbemittel, die aber für Performance Marketing, ist ja immer wieder so der Punkt, wo ich andocke, nicht taugen. Ich ich kann nicht riesige Summen pro Monat und da rede ich jetzt von sechsstellig jeden Monat oder noch mehr ausgeben und die Werbemittel sind eigentlich stiefmütterlich optimiert. Wenn ich das aber schon mehr gemacht habe, dann ist es halt ein kontinuierlicher Job. Das gehört jeden Monat dazu, dass man bei

den Werbemitteln Verbesserung vornimmt. Verbesserung heißt hier übrigens versuchen. Also, wer gute Werbemittel hat, da weiß keiner mehr, ich muss die drei Sachen ändern und dann ist es besser. Das ist Try and Error. Anders geht's nicht. Man muss einfach neue Dinge probieren. Man beobachtet andere Player. Das sind auch nicht nur Konkurrenten. Das sind einfach Player, die es gut machen, wo man hört, die sind sehr erfolgreich, schaut, was die tun und schaut sich da was ab und sagt, das

probiere ich auch mal, was die auf ihrem Werbemittel gemacht haben. Es könnte ja sehr gut funktionieren. Ich muss es dann aber überprüfen, was beim anderen funktioniert. Muss bei mir nicht funktionieren und dann sind wir bei diesem Tracking und optimieren. Also gleich als nächste Disziplin. Ich habe jetzt ordentlich eingekauft, es läuft, dann brauche ich sicherlich einen guten Teil. Das ist kein Randthema. Leute oder eben Zeit meiner Leute, die sich die Zahlen angucken, wöchentlich, die gewisse Optimierung vornehmen. Dann ist

es aber auch eine Sache der Tools. Wie viel Tools Adser Server setzt sich ein? Wie gut sind die? Wie gut ist die Anwendung an mein System? Kann mein System dem System vorne sagen, ich habe ein Sale gemacht oder habe ich da noch technische ja Rückständ und Menge und das geht nicht und da muss sehr viel manuell gemacht werden. Also eine große Katastrophe ist z.B. Wenn ein Shop im Affiliate Bereich quasi immer alle Bestellungen von Hand rückstaunnieren und bestätigen muss, ja,

da muss man unbedingt was tun, dass das automatisch geht, dass mein wahren Wirtschaftssystem selber sagt, die Bestellung ist jetzt auch durch, die Wiederhofstürst ist vorbei oder die Bestellung wurde zurückgeschickt und ich nicht ähm mit dem Erfolg immer mehr Werkstudenten und Praktikanten beschäftigen muss, die das Tag für Tag von Hand durchklicken. Und ähm ja, da wird noch so einen Ausflug. Ein Publisher will ja auch schnell Feedback haben. Wenn ich sag, ich möchte, dass du mir mehr Klicks und Sales lieferst, dann

braucht er die auch jetzt. Das das ist völlig uninteressant, ihm im 8 Wochen zu sagen, übrigens der Klick von vor vorvorletzten Monat, da habe ich eine Kreditkarte mit verkauft. Was soll er dann machen? Das hat keine Steuerungswirkung mehr. Ja, das das taucht dann nur noch in irgendwelchen Abrechnungsreport auf, dass er noch mal ein Bonus kriegt pro verkaufte Kreditkarte, aber er errichtet sich nicht danach. Und deswegen ist ist Tracking Optimierung auch immer so eine Sache. Es sollte alles sehr zeitnah

sein. Man sollte es rasch machen, alles immer so früh wie möglich. Also das frühste Event, was man hat, ähm zur Optimierung nutzen, das was taugt. Wenn ich nur auf Klicks optimiere, mache ich vielleicht große Fehler, aber ähm wenn ich zu sehr in in die Rücklage gehe und sag, ich warte, ich will auf Sicherheit gehen, äh dann dann verliere ich Potenziale draußen beim Advertising schnell zu optimieren. Und dann ich gucke gerade noch, was haben wir noch durch? Natürlich brauche ich noch einen

gewissen Teil der Ressourcen für Endkontrolle, Rechnungsüberprüfung und Co. Das ist lästig. Keiner liebt das. Ich glaube, es möchte auch keiner machen, aber man muss es tun. In Abrechnungen sind eben auch Fehler drin und das ist ja dann auch wieder eine Rückkopplung zur Budgetplanung. Ich denke, jeder von uns hat irgendwie ein Budget, dass man sagt, solange ich meinen Deckungsbeitrag von 30% mache, gebe ich so viel Werbung aus, wie ich kann, weil ich verdiene ja mit jedem weiteren Euro, den ich ausgebe, Geld und

trotzdem gibt's Budgets und muss man eben drauf achten, bin ich noch im Budget? Ähm, wie sieht's denn nächsten Monat aus? Muss ich noch Kampagnen zuschalten und muss ich, wie du das auch sagtest, wieder mehr scouten? Ich habe so meine zehn Spots, die sind gut, aber irgendwie hat sich das so eingerüsselt, da geht nichts mehr, ich verliere jetzt sogar so langsam. Ähm, jetzt muss ich wieder in die neu Spotquise neue Publisher finden, die mich drauf nehmen, um ein Wachstumstempo zu halten. Super.

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